Mediation

Mediation
Mediation

Mediation ist ein außergerichtliches Konfliktlösungsverfahren. Die Konfliktparteien erarbeiten eine für alle Beteiligten selbst bestimmte, rechtsverbindliche, zukunftsorientierte Lösung. Mediation ist eine Form der kooperativen Konfliktbearbeitung.

Warum Wirtschaftsmediation?

Mediation ist zukunftsgerichtet. Im Vordergrund stehen die Bedürfnisse der Parteien, nicht die wertende Beurteilung der Vergangenheit.

Das Ergebnis, ist individuell. Es orientiert sich an den Bedürfnissen und Interessen der Beteiligten. Dadurch wird sichergestellt, dass keine Gewinner/Verlierer-Situation entsteht.

Mögliche Anwendungsgebiete der Wirtschaftsmediation

  • Konflikte am Arbeitsplatz (Kollegen-, Team- und Führungskonflikte)
  • Strukturveränderung und Nachfolgeregelungen
  • (Veränderungsprozesse gelingen nicht so wie gedacht)
  • Betriebsübergaben, Fusionen und Firmenübergänge
  • Störungen in Kunden –und Lieferantenbeziehungen
  • Konflikte in geschäftlichen Kooperationsbeziehungen, Wettbewerbsstreitigkeiten
  • Mobbing

Was ist kennzeichnend für die Mediation?

Eigenverantwortung und Autonomie

Die Konfliktparteien besitzen selbst die größte Kompetenz, ihren Streit zu lösen. Sie erarbeiten in eigener Verantwortung eine für sie maßgeschneiderte Lösung. Der Mediator hat keine eigenen Entscheidungskompetenzen. Er unterstützt den Kommunikationsprozess und ist für die Art und Weise des Vorgehens im Verlaufe der Streitbeilegung verantwortlich. Er leitet die Parteien an, schnelle, flexible und auch kostengünstige Regelungen zu finden, von denen alle Seiten profitieren.

Offenheit und Informiertheit

Da die Mediation die Eigenverantwortung der Konfliktpartner in den Mittelpunkt stellt, ist es wichtig, dass die Medianten alle Tatsachen offen legen, die für die Lösung des Konflikts in der Mediation erheblich sind. Der Mediator achtet darauf, dass sich die Konfliktpartner zu allen Detailfragen des zu lösenden Konflikts informieren, in dem sie ggf. den Rat eines Fachmanns einholen.

Neutralität und Allparteilichkeit

Der Mediator setzt sich für die Interessen aller Konfliktpartner ein, er ist nicht nur neutral, sondern allparteilich. Er begibt sich nicht auf die Seite eines Konfliktpartners, sondern nimmt die Sichtweisen der Konfliktpartner gleichwertig und gleichmäßig wahr.

Freiwilligkeit

Die Mediation ist ein freiwilliges Verfahren. Jede Seite kann sie zu jedem Zeitpunkt ohne Begründung abbrechen. Beide Seiten müssen dem Verfahren zustimmen.

Vertraulichkeit

Weil die Mediation ein freiwilliges Verfahren ist, das auch jederzeit von einer Seite beendet werden kann, benötigen die Konfliktparteien Vertrauensschutz. Fakten, die die Medianten im Verlaufe der Mediation offen gelegt haben, dürfen daher nicht Dritten offenbart noch in einem gerichtlichen Verfahren gegen einen der an der Mediation Beteiligten verwendet werden. Die Konfliktpartner selbst vereinbaren zu Beginn einer Mediation vertraglich, die Vertraulichkeit zu wahren und nur gemeinsam den Mediator von seiner Schweigepflicht zu entbinden.

Bei Fragen zu unserem Mediationsangebot setzen Sie sich bitte jederzeit mit uns in Verbindung